Le Galion

Die Geschichte dieses traditionsreichen Hauses geht zurück bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert zu einem Prinzen. Der Nachkomme des Königs von Neapel gründete 1930 „Le Galion“. Eins der ersten Parfums, die damals kreiert wurden, führen wir auch heute auf YUNIQU, nämlich 222.

Doch erst 1935, mit dem Verkauf an Paul Vacher, einer der ganz großen Parfumeure der Geschichte, beginnt der scheinbar unaufhaltsame Siegeszug dieses Hauses. Bis zu seinem Tod 1975 hat Vacher nicht nur unzählige Klassiker für das eigene Haus kreiert, sondern auch in Regelmäßigkeit kooperativ mit Schwergewichten, wie Guerlain und Dior, zusammengearbeitet. Zudem hat er seit den Fünzigern Dior, nebst dem Konzentrat für Miss Dior, das Haus auch mit Rohstoffen versorgt und zwar aus eigenem Anbau. Sein Wissen ging über die Essenzen hinaus und selbst die Blumenlieferanten holten sich Ratschläge, um die Blumensorten bestens zusammenzustellen. Davon wiederum profitierten die Blumenbauer, die bemüht waren, die Geruchsstabilität aufrecht zu erhalten.

1960 waren die Düfte von Galion weltberühmt und wurden in 97 Ländern verkauft. Doch 1975 stirbt Paul Vacher und seine Tochter Dominique De Urresti tritt sein Erbe in der Firma an. Sie hatte bereits zehn Jahre mit Ihrem Vater zusammengearbeitet und wurde die neue Nase des Hauses. Nur fünf später verkaufte man „Le Galion“ an einen Amerikanischen Konzern. Schlechte Führung wendeten das Schicksal dieses traditionsreichen und erfolgreichen Hauses und es ging unter, die Produktion wurde eingestellt.

Doch 2014, dreißig Jahre später, gab es einen Relaunch der Marke: mit neun Düften, hergestellt nach Originalrezeptur, hat sich „Le Galion“ selbst wieder geboren.

    Eine neue Seite in der Geschichte des Parfümhauses „Le Galion“ öffnet sich wie eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Eine Neuinterpretation einer verlorenen Rezeptur. Ein Parfum mit orientalischen und sinnlichen Duftaromen. Der Duft lässt der Inspiration freien Lauf, um eine bezaubernde und hinreisende Kreation zu entwickeln, die um einen Akkord von orientalischem Amber aufgebaut ist. Ein überraschender Anfang aus zartblumigen Veilchennoten und dem leicht süßlichen Hauch von Kaschmirholz. Die Interaktion der Akkorde des antiken aromatischen Balsamico-Duftes mit Myrrhe und Styrax stehen im Gegensatz zur rauchigen Moderne des Weißen Moschus. Die zarten Balsamico Noten halten sich bis zum Schluss, um uns die traditionelle Subtilität des Sandelholzes und die Raffinesse von Leder entdecken zu lassen.

    Meist bewertet

    Blumig

    286

    Holzig

    286

    Geschlecht

    Eher weiblich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Mittel

    Anlass

    Office

    Hinter jedem Parfum von Le Galion steckt ein Poet, ein Zauberer, ein Musiker. Ein Parfum wird nicht wie ein Blumenstrauß zusammengestellt. Es reicht nicht Blüten mit Gewürzen und Hölzern zu kombinieren. Es gehört auch ein wenig Magie dazu. Paul Vacher ist so ein Magier. Auf seinem Anwesen bei Neuilly, vor den Toren von Paris, wo sich die Flakons auf den Holzregalen seines Labors drängten, schuf er Parfums so wie andere Gedichte oder Musik. Ein großer Freund der Kunst und selbst Klavierspieler. Als Hommage an diesen Ästheten und Parfümeur des Hauses kreierte Le Galion Aesthete, einen eleganten und raffinierten Duft von Persisch Leder. Aesthete eröffnet mit Kopfnoten von Italienischer Mandarine, Davanaessenz, Hyperessenz von Weihrauch und Safran, entwickelt dann in der Herznote Leder, Guajakholz, Castoreum, Oud und reine Jasminessenz, diese alle getragen von Sandelholz, Vanille und Weißem Moschus.

    Meist bewertet

    Rauchig

    317

    Holzig

    286

    Geschlecht

    Eher männlich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Schwer

    Anlass

    Date

    "1960 bat Dior Paul Vacher, einen Duft zu kreieren, der Präsenz und Stärke hat und der doch äußerst raffiniert sein soll. 1963 kreierte Vacher Diorling, ein Duft der ganz und gar auf dem Geruch von Leder basiert. Das Genie Vachers zeigte sich, indem er seine ersten Inhaltsstoffe mit größter Sorgfalt wählte, um so eine wohlriechende Tasche entstehen zu lassen, die man mit sich tragen kann: eine Damenhandtasche, unbedingt eine sehr schicke Luxustasche, deren Leder derjenigen, der sie trägt, so weich zu streicheln vermag, wie der Duft den Hals dessen, die ihn trägt; eine cremiges, imaginäres Ledermanufakt. Paul Vacher dachte an eine Tasche ohne Nähte, an ein Streicheln der Luft.“ Chandler Burr, DIOR, Les Parfums (2014)

    Meist bewertet

    Holzig

    286

    Geschlecht

    Eher weiblich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Mittel

    Anlass

    Office

    „Eau Noble“ ist ein lederartiger Zitrusduft, der in gemischten Richtungen beginnt: Bergamotte, Zitrone und Italienische Mandarine und Galbanum. Die Herznote ist blumig aromatisch und ist aus den besten Rohmaterialen des Lavendel und Salbei hergestellt worden. Sie wird versüßt durch die blumige Note der Geranie, und um mit einem lederartigen Akkord abzuschließen, stimmt sich die Basisnote um Eichenmoos, Indonesisches Patschuli, Zedernholz und Moschus ein, die den Duft abrunden.

    Meist bewertet

    Würzig

    317

    Holzig

    286

    Herb

    224

    Geschlecht

    Unisex

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Mittel

    Anlass

    Office

    Im Jahre 1937 entwirft Paul Vacher seine ersten Düfte aus einer einzelnen Blüte und unter ihnen auch „Iris“. Eine Ode an diese delikate und subtile Blume, die heute nach der Originalformel in einer Kreation voller Eleganz noch wieder auflebt. Eine künstlerische Interpretation des Art Décos an sich. „Iris“ wird von Pudernoten beherrscht und sticht in der Kopfnote mit grüner Mimose aus Südfrankreich und Abelmoschus hervor. Königslilie und die zauberhafte Rose verbinden sich mit dem Puderduft der Iris, die wiederum durch Atlaszeder und orientalisches Amber erwärmt wird. Ein Duft, der den französischen Schick verkörpert – die natürliche Eleganz.

    Meist bewertet

    Blumig

    286

    Pudrig

    286

    Geschlecht

    Eher weiblich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Leicht

    Anlass

    Office

    Le Galion“ kreiert den Duft „La Rose“ als eine Hommage an alle Frauen. Sei es eine Rose aus Zypern oder aus dem Orient, aus Isfahan, jedes Jahr roch Paul Vacher an über 70 Rosenessenzen, um dann eine unter ihnen auszuwählen. Das Parfum ist nicht nur ein echter Duft einer einzelnen Blüte, denn die Rose, die natürlich das Hauptthema des Parfüms ist, wird von sinnlichen Blütennoten verstärkt und ist mit saftigen Fruchtnoten bereichert. Die Chyprenote des Patschulis hinterlässt eine betörende Duftspur.

    Meist bewertet

    Blumig

    286

    Frisch

    286

    Geschlecht

    Eher weiblich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Leicht

    Anlass

    Office

    Sang Bleu besteht aus einer unvollendeten Formel von Paul Vacher, während er an seinem neuesten Duft L'Eau Noble in den frühen 70er Jahren arbeitete. Er ist ein wahrhaft männlicher Duft, muskulös, frisch und rassig, aber unter dem Zeichen der Unterscheidung und Eleganz der Kreationen des Hauses Le Galion. Der frische Kopf von Galbanum, Zitrusnoten und aromatischen Noten, öffnet sich zu einem würzigen, blumigen Herzen, das an zeitlose männliche Eleganz erinnert. Die animalischen Moschus- und Ledernoten, kombiniert mit Bernstein und Holz, bringen dem Duft seine Kraft und ein markantes Zeichen des Adels.Sang Bleu ist ein Duft mit offener Sinnlichkeit für Kenner. ein mutiger und verführerischer Duft für die Prinzen des Blutes, die ihre Verschiedenheit kultivieren.

    Meist bewertet

    Zitrisch

    348

    Frisch

    286

    Geschlecht

    Eher männlich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Leicht

    Anlass

    Office

    „Sortilège“, der Leitduft des Hauses „Le Galion“, wurde als Andenken an die verrückte Epoche kreiert, in der jede Feier zu einer „Tausendundzweiten Nacht“ wurde. Es ist eine blumenreiche Komposition aus Aldehyden: von der Geschichte geprägt und absolut verführerisch. Der Duft ist ein ausgeglichenes Bouquet der absoluten Eleganz: weiblich, raffiniert und vornehm. Der Duft einer geheimnisvollen und selbstbewussten Frau. Intensiv, schick und sinnlich, eine perfekte Alchemie zwischen dem Parfüm und der Haut.

    Meist bewertet

    Blumig

    286

    Pudrig

    286

    Geschlecht

    Eher weiblich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Leicht

    Anlass

    Office

    Eine Hommage an Paul Vachers besondere Vorliebe für Düfte aus einer Blüte, spezielle der Tuberose, die ihr ganzes Aroma heute von neuem in diesem ultrafemininen, sinnlichen und melodiösen Parfüm entfaltet. Ein sinnlicher und berauschender Duft. Das Parfüm „Tubéreuse“ ist prickelnd und beginnt mit grünem Galbanum und Mandarine. Die Gewürze runden dann die fruchtig-knackige Himbeere und Birne ab. Danach beschwingt Zeder und Amber die Basis aus Moschus und Chypre.

    Meist bewertet

    Blumig

    286

    Holzig

    286

    Geschlecht

    Eher weiblich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Leicht

    Anlass

    Office

    „Whip“ ist eine Rückbesinnung dieses zeitlosen Eau de Cologne zu den Ursprüngen der Frische, der Spannkraft und der Erlesenheit, das leicht überarbeitet wurde. Der Duft lässt sich sehr gut von Männern wie auch von Frauen tragen. Obwohl die Akkorde eines klassischen Eau Fraîche wiedergefunden werden, verbreitet der Duft eine bestimmte Modernität. Es klingt mit einem sehr zitrusbetonten Geruch mit Verdelli Zitronen und Bergamotte aus Kalabrien an. Estragon, Lavendel und Kardamom bringen die aromatische Facette hinzu.Im Herzen finden wir einen Akkord, der aus den folgenden Blumen gerührt wurde: Lavendel, Veilchen und einen Hauch von Irisnoten, die durch das schrille Galbanum verstärkt werden. Die Basis wird durch die Akkorde von Eichenmoos, Patschuli und Vetiver erweitert und aufgewärmt. Und die Ledernoten geben dem Parfüm seine Persönlichkeit.

    Meist bewertet

    Zitrisch

    348

    Holzig

    286

    Herb

    224

    Geschlecht

    Eher männlich

    Saison

    Frühling

    Intensität

    Mittel

    Anlass

    Office